Infoseiten was-ist-ein-wackeldackel 3
Was ist eigentlich ein Wackeldackel?

Wackel Dackel kaufen

Was ist eigentlich ein Wackeldackel?

Wackeldackel, für die einen der Inbegriff des Spießertums, insbesondere da er früher häufig in Verbindung mit gehäkelten Überzieher für Klopapierrollen auf der Hutablage in Autos sein Dasein fristete, heute für viele einfach Kult. Bei einem Wackeldackel handelt es sich ursprünglich tatsächlich um eine Figur in Form eines Dackels, meist aus Kunststoff, gefertigt, dessen Kopf so beweglich angebracht war, das er bei der leisesten Erschütterung des Autos fröhlich zu wackeln begann.
Meist fand der Wackeldackel dann seinen Platz auf der Hutablage, aber auch auf dem Armaturenbrett im PKW war der freundliche Zeitgenosse mit dem typischen Dackelblick anzutreffen.

In den 1970er Jahren war der Wackeldackel fast schon ein festes Zubehör für Autos. Danach ging seine Beliebtheit erst einmal schlagartig zurück, ehe dann 1998 Jahre ein Werbespot von Aral für sein Comeback sorgte. 1999 gingen innerhalb von nur acht Monaten bei einem einzigen Hersteller für die putzigen Dackel mehr als 500.000 Exemplare über den Ladentisch. Allerdings ist der Auftritt des Dackelwackels eher unscheinbar kurz zu nennen.


Heute gibt es aber längst nicht mehr nur Wackelfiguren fürs Auto in Form von Dackeln sondern auch andere Hunderassen finden sich fröhlich Kopf wackelnd wieder. Und natürlich auch andere Tiere, wie pinke Schweine und natürlich auch die eine oder andere Katze. Der Klassiker ist und bleibt aber wohl der Wackeldackel.

Wackel Elvis


Aber natürlich hat der Dackelwackel kein alleiniges Recht auf Verzierung von Hutablage oder Armaturenbrett. So finden sich inzwischen auch Hula-Mädchen oder auch Wackel-Elvis Figuren. Der Wackel Elvis ist dabei besonders beliebt. Allerdings funktionieren die meisten Wackel Elvis Figuren etwas anders als der kultige Wackeldackel. Die Elvis Presley Puppe wird meist mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe oder Heckscheibe des Autos befestigt. Während bei den Wackelfiguren der Kopf wackelt, schwingt Elvis bei der Autofahrt die Hüfte und seinen ausgetreckten linken Arm.

Auch der Wackel-Elvis verdankt seine Beliebheit einen Werbespot. 2001 war es Audi, der Spot sorgte dafür, dass noch im selben Jahr die Nachfrage nach Wackel-Elvis-Figuren explodierte. Bei dem Spot nimmt Karina Krawcyk, deutsche Schauspielerin, einen Elvis-Imitator mit, der eine Autopanne hat. Dieser steigt ein und hat nichts besseres zu tun, als im Auto der freundlichen Helferin erst seine Elvis Musik aufzulegen und dann seinen Wackel Elvis an der Windschutzscheibe zu befestigen. Da der Audi aber mit einem stufenlosen Getriebe ausgerüstet ist, ist der Wackel Elvis zur Starre verdonnert. Immerhin hat die Fahrerin ein Einsehen und bringt den Wackel Elvis mit einem Fingertip zum Wackeln.


Was Wackeldackel noch bedeuten kann


Als Wackeldackel werden im beruflichen Umfeld auch oftmals Personen bezeichnet, welche ständig nur Zustimmung, primär zu Meinungen von Vorgesetzten, bekunden.

Geschichte der Wackelfiguren


Im englischen werden Wackelfiguren als Bobblehead bezeichnet. Die frühste Erwähnung einer Wackelfigur soll aus dem Jahr 1842, stammen, aus einer Kurzgeschichte. In einer Kurzgeschichte von Nikolai Gogol, Der Mantel, wird die Hauptfigur, Akakij Akakijewitsch bzw. ihr Nacken mit einer solchen Wackelkatze verglichen. Während es in der englischen Übersetzung aber noch heißt, wie die Hälse der Gipskatzen, die ihre Köpfe schütteln, wird in der deutschen Übersetzung daraus nur Gipskatzen, die von Hausierer herumgetragen werden. Der Mantel

Moderne Wackelfiguren gibt es wohl seit den 1950er Jahren in den USA. In der Major League Baseball gab es 1960 eine Reihe von Wackelfiguren in den Teamfarben. Und auch die Beatles wurden als Wackelfiguren verewigt.


Ebenfalls interessant, Wackeldackel auf Weltreise. Wackeldackel in der weiten weiten Welt.


Wackeldackel 2017 | Impressum | Bildnachweis



Was ist eigentlich ein Wackeldackel?